Inkasso beauftragen:
digital in Minuten, erfolgsbasiert bezahlt.

Ihre Rechnung ist fällig, Ihr Kunde reagiert nicht? Übergeben Sie die Forderung an kvit — online in wenigen Minuten, ohne Grundgebühr im außergerichtlichen Standardverfahren. Die gesetzlichen Inkassokosten werden beim säumigen Kunden zusätzlich zur Hauptforderung geltend gemacht.

Keine Grundgebühr im Standardverfahren

Digital in Minuten beauftragt

Faire Ansprache Ihrer Kunden

Gerichtliches Verfahren nur mit Freigabe

Das Wichtigste in Kürze

Was Sie in zwei Minuten wissen sollten

Kosten
Im außergerichtlichen Standardverfahren keine Grundgebühr und keine fallbezogene Einreichungsgebühr. Die gesetzlichen Inkassokosten werden als Verzugsschaden beim Kunden geltend gemacht — ihre vollständige Realisierung hängt von Berechtigung der Forderung und Zahlungsfähigkeit ab.
Voraussetzungen
Die Forderung muss fällig, unbestritten und dokumentiert sein — Rechnung, Vertrag oder Bestellnachweis genügen im Regelfall.
Zeitpunkt
Sie müssen nicht dreimal mahnen. Bei wirksam vereinbartem kalendermäßigem Zahlungsziel tritt Verzug ohne Mahnung ein; fehlt der Verzug, übernimmt kvit die verzugsbegründende Mahnung.
Abgrenzung
Bei unbestrittenen Forderungen ist Inkasso meist der effizientere Weg; bestrittene Forderungen gehören in anwaltliche Prüfung.
Registrierung
Beauftragen Sie ausschließlich Inkassodienstleister mit Registrierung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz — einsehbar unter rechtsdienstleistungsregister.de.

Warum jetzt handeln

Was offene Forderungen wirklich kosten

Die nüchternen Zahlen zuerst: Nach dem Creditreform-Zahlungsindikator Deutschland (Winter 2025/26) lag die durchschnittliche Forderungslaufzeit im deutschen B2B-Geschäft zuletzt bei 39,63 Tagen — Zahlungsziel plus Verzug. Fast 40 Tage, in denen Sie erbrachte Leistungen vorfinanzieren. Gleichzeitig erreichten die Unternehmensinsolvenzen 2025 den höchsten Stand seit über zehn Jahren.

Daraus folgen zwei Konsequenzen. Erstens: Jeder Tag Verzug erhöht das Ausfallrisiko — die Zahlungsfähigkeit eines säumigen Kunden verbessert sich mit der Zeit selten. Zweitens: Ihr Team bindet Kapazität in Mahnläufen und Wiedervorlagen — Arbeit, die nichts zu Ihrem Kerngeschäft beiträgt.

Die betriebswirtschaftliche Rechnung ist unbequem, aber einfach: Bei einer Umsatzrendite von 5 % müssen Sie 20.000 € Neuumsatz erwirtschaften, um einen einzigen Forderungsausfall von 1.000 € auszugleichen. Konsequentes Forderungsmanagement ist deshalb kein administratives Thema, sondern Ergebnisschutz.

Offene Forderung? Übergeben Sie sie in wenigen Minuten — ohne Grundgebühr im Standardverfahren.

Forderung digital übergeben

Häufige Irrtümer

Drei Irrtümer, die Übergaben unnötig verzögern

Irrtum 1

„Ich muss erst dreimal mahnen.“

Rechtlich falsch — die dreistufige Mahntreppe ist Konvention, keine Pflicht. Verzug entsteht durch eine Mahnung nach Fälligkeit, durch ein wirksam vereinbartes kalendermäßiges Zahlungsziel (im Vertrag oder in einbezogenen AGB — ein einseitig auf die Rechnung gedrucktes Datum genügt dafür nicht) oder gegenüber Verbrauchern 30 Tage nach Rechnungszugang, sofern die Rechnung ausdrücklich darauf hinweist. Fehlt der Verzug, übernimmt kvit die verzugsbegründende Mahnung als ersten Schritt.

Irrtum 2

„Inkasso verärgert meine Kunden.“

Das hängt davon ab, wie das Inkasso geführt wird. Modernes Forderungsmanagement unterscheidet nach Kundenbeziehung: Ein Stammkunde mit erstmaligem Zahlungsproblem wird anders angesprochen als eine beendete Geschäftsbeziehung. Achten Sie bei der Anbieterwahl darauf, ob Sie die Tonalität steuern können — bei kvit wählen Sie sie selbst.

Irrtum 3

„Das lohnt sich erst bei großen Beträgen.“

Ohne Grundgebühr gibt es keine formale Untergrenze — gerade viele kleine Forderungen (Mitgliedsbeiträge, Abo-Raten, Kleinaufträge) summieren sich und sind manuell am teuersten einzutreiben. Für unbestrittene Kleinforderungen bis 50 € gilt eine besondere Geschäftsgebühr von 31,50 €. Ob die Beitreibung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt zusätzlich von Verzug, Dokumentation und Erreichbarkeit ab.

Ein praktikabler Richtwert: Reagiert der Kunde auf Ihre Zahlungserinnerung nicht innerhalb der gesetzten Frist, übergeben Sie. Was danach an internem Mahnaufwand folgt, kostet Zeit und Liquidität — was Sie an Erfolgswahrscheinlichkeit gewinnen, ist gering.

Voraussetzungen

Welche Forderungen sind inkassofähig?

  1. Fälligkeit

    Das Zahlungsziel ist abgelaufen; bei Rechnungen ohne Zahlungsziel ist die Forderung sofort fällig. Für den Verzug gelten die oben genannten Regeln.

  2. Unbestrittenheit

    Der Kunde bestreitet die Forderung nicht — er zahlt schlicht nicht. Widerspricht er inhaltlich, kennzeichnen Sie den Einwand bei der Übergabe; kvit stellt den Fall zur gesonderten Prüfung zurück und übergibt ihn auf Wunsch an eine kooperierende Kanzlei.

  3. Dokumentation

    Rechnung, Vertrag, Auftragsbestätigung oder Bestellnachweis. Bei digitalen Geschäftsmodellen genügen regelmäßig die Systemdaten (Buchung, Mitgliedschaft, Bestellhistorie).

Nicht inkassofähig sind verjährte Forderungen — die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre zum Jahresende. Titulierte Forderungen verjähren dagegen erst nach 30 Jahren. Auch deshalb lohnt frühes Handeln: Wer rechtzeitig übergibt, kann die Verjährung durch einen Mahnbescheid hemmen lassen.

Ablauf

So läuft die Beauftragung konkret ab

  1. Schritt 01

    Forderung übergeben

    Rechnung und Kundendaten hochladen — online, ohne Termin. Bei laufendem Fallaufkommen: Datei-Übergabe oder Anbindung an Ihr System.

  2. Schritt 02

    Prüfung und Verzugsfeststellung

    kvit prüft Fälligkeit, Verzugslage und Vollständigkeit der Daten; fehlt der Verzug, beginnt der Prozess mit der verzugsbegründenden Mahnung.

  3. Schritt 03

    Außergerichtliches Verfahren

    Strukturierte, automatisierte Ansprache über mehrere Kanäle — mit Zahlung und Ratenvereinbarung im Schuldnerportal.

  4. Schritt 04

    Zahlung und Auszahlung

    Zahlungseingänge werden fallgenau zugeordnet und nach dem vereinbarten Auszahlungsprozess an Sie ausgekehrt. Den Stand jedes Falls sehen Sie im Dashboard.

Tonalität

Die Ansprache entscheidet mit — Sie wählen sie

StufeTypischer EinsatzBeispielton
KulantStammkunden, laufende Verträge„Möglicherweise ist die Rechnung untergegangen — hier finden Sie alle Details und Zahlungsoptionen.“
VerbindlichStandardfälle„Die Rechnung vom [Datum] ist seit [Datum] fällig. Bitte gleichen Sie den Betrag aus.“
Konsequentbeendete Geschäftsbeziehungen„Wir fordern Sie letztmalig auf, den offenen Betrag bis zum [Datum] zu begleichen.“

Was sich ändert, ist die Ansprache — nicht die Konsequenz des Prozesses dahinter: Jede Stufe durchläuft dieselbe strukturierte Abfolge bis hin zum gerichtlichen Mahnverfahren, wenn es nötig wird.

Schuldnerportal

Zahlen so einfach wie Bestellen

Ihr Kunde erhält mit jeder Nachricht Zugang zum Schuldnerportal: transparente Aufstellung der Forderung mit allen Positionen, Sofortzahlung oder Ratenvereinbarung innerhalb definierter Rahmenbedingungen — dokumentiert, unmittelbar bestätigt, mit klarer Folgebehandlung bei erneutem Ausfall.

Der häufigste Fall — ein Kunde, der zahlen will, aber nicht sofort alles kann — löst sich digital, ohne dass Sie verhandeln müssen.

Im Portal enthalten

  • Vollständige Forderungsaufstellung (Hauptforderung, Zinsen, Kosten)
  • Sofortzahlung per gängigen Zahlarten
  • Ratenvereinbarung innerhalb definierter Rahmen
  • Kontaktmöglichkeit bei Rückfragen und Einwendungen
  • Sofortige Bestätigung nach Zahlung oder Vereinbarung

Kosten

Was kostet es, Inkasso zu beauftragen?

Für Sie als Gläubiger im außergerichtlichen Standardverfahren: keine Grundgebühr, keine Mitgliedschaft, keine Kosten pro Fall. kvit arbeitet erfolgsbasiert — befindet sich Ihr Kunde in Verzug, werden die erforderlichen, gesetzlich erstattungsfähigen Inkassokosten nach dem RVG zusätzlich zur Hauptforderung geltend gemacht. Ob sie vollständig realisiert werden, hängt von der Berechtigung der Forderung und der Zahlungsfähigkeit des Kunden ab. Gerichtskosten fallen nur an, wenn Sie sich für ein gerichtliches Verfahren entscheiden — bei Erfolg werden auch sie beim Schuldner geltend gemacht.

Rechenbeispiel: Bei einer offenen Forderung von 1.000 € beträgt die erstattungsfähige 0,9-Geschäftsgebühr 83,70 €, dazu die Auslagenpauschale von 16,74 € — zusammen 100,44 € netto, die Ihr Kunde zusätzlich zur Hauptforderung schuldet. Sind Sie nicht vorsteuerabzugsberechtigt — etwa als privater Vermieter —, kann zusätzlich die Umsatzsteuer geltend gemacht werden. Dazu kommen Verzugszinsen: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Verbrauchern, 9 Prozentpunkte bei Entgeltforderungen gegen Nicht-Verbraucher — Letztere zuzüglich einer 40-€-Pauschale, die auf die Rechtsverfolgungskosten angerechnet wird.

Vergleich

Inkasso, Anwalt oder eigenes Mahnverfahren?

KriteriumInkassounternehmenRechtsanwaltEigenes Mahnverfahren
Kosten für Sie im Standardverfahrenkeine Grundgebühr; Kosten werden beim Schuldner geltend gemachtAnwaltsgebühren nach RVG; bei Erfolg vom Schuldner erstattet, bei Misserfolg tragen Sie sieGerichtskosten nach GKG (Vorschuss), bei Erfolg vom Schuldner erstattet
GeschwindigkeitÜbergabe sofort, strukturierter Prozess unmittelbar danachabhängig von KanzleikapazitätAntragstellung sofort möglich, Bearbeitungsdauer je nach Mahngericht
Kundenbeziehungsteuerbar — Tonalität nach Ihrer Wahlmaximal formell, hohe Signalwirkung, wenig Spielraumneutral-behördlich; kommt vom Gericht, nicht von Ihnen
Geeignet fürunbestrittene Forderungen jeder Größe, laufende Voluminabestrittene Forderungen, komplexe Sachverhalte, hohe EinzelbeträgeEinzelfälle mit sicherer Adresslage
Ihr Aufwandminimal — Daten übergeben, Rest läuft externMandatierung, Abstimmung, Unterlagenvollständig bei Ihnen: Antrag, Fristen, Folgeanträge

Die drei Wege schließen sich nicht aus, sie bilden eine Kette: Erst das außergerichtliche Verfahren, dann — nur mit Ihrer Freigabe — das gerichtliche Mahnverfahren bis hin zu Vollstreckungsbescheid und Zwangsvollstreckung. Bestrittene Fälle übernimmt die kooperierende Kanzlei.

Branchen

Inkasso für Ihre Branche

Forderungen sind nicht gleich Forderungen — eine geplatzte Studio-Lastschrift folgt anderen Regeln als eine Handwerker-Schlussrechnung oder eine Leasingrate. Deshalb gibt es kvit mit branchenspezifischen Prozessen.

Seriosität

Woran Sie ein seriöses Inkassounternehmen erkennen

Registrierung

Der Anbieter muss als Rechtsdienstleister für Inkassodienstleistungen registriert sein — prüfbar im Rechtsdienstleistungsregister (rechtsdienstleistungsregister.de). Prüfen Sie das bei jedem Anbieter, auch bei uns.

Kostenmodell

Transparente Angaben dazu, was im Standardverfahren anfällt und welche Zusatzleistungen gesondert kosten.

Transparenz gegenüber dem Schuldner

Seriöse Anbieter weisen Forderung, Zinsen und Kosten vollständig aus (§ 13a RDG).

Umgang mit bestrittenen Forderungen

Ein seriöser Anbieter erklärt, dass streitige Fälle geprüft statt automatisiert eskaliert werden.

Kommunikationssteuerung und Berichtswesen

Können Sie Tonalität und Eskalationsverhalten festlegen? Sehen Sie jederzeit den Status jedes Falls?

Häufige Fragen

Fragen zum Inkasso-Auftrag

Was kostet es mich, ein Inkasso zu beauftragen?
Im außergerichtlichen Standardverfahren: keine Grundgebühr und keine fallbezogene Einreichungsgebühr. Die Inkassokosten werden als Verzugsschaden beim Kunden geltend gemacht, sofern er in Verzug ist und die weiteren Voraussetzungen vorliegen. Ein Kostenrisiko entsteht frühestens, wenn Sie sich für ein gerichtliches Verfahren entscheiden — auch diese Kosten werden bei Erfolg beim Schuldner geltend gemacht.
Muss ich vorher selbst gemahnt haben?
Nein. Eine eigene Mahnung ist keine Voraussetzung für die Übergabe. Entscheidend ist der Verzug — und fehlt er noch, übernimmt kvit die verzugsbegründende Mahnung als ersten Schritt.
Wie schnell sollte ich eine offene Forderung übergeben?
Sobald der Kunde auf eine Zahlungserinnerung nicht reagiert. Bei wirksam vereinbartem kalendermäßigem Zahlungsziel können Sie sogar unmittelbar nach Fälligkeit übergeben — Verzug tritt dann ohne Mahnung ein.
Kann ich als Privatperson Inkasso beauftragen?
Ja. Auch private Forderungen — etwa aus Mietverhältnissen, Privatverkäufen oder Darlehen unter Privatleuten — können übergeben werden, sofern sie fällig, unbestritten und belegbar sind. Ohne schriftlichen Nachweis (Vertrag, Quittung, Überweisungsbeleg, Chatverlauf mit Zahlungszusage) wird es schwierig.
Was ist besser: Anwalt oder Inkasso?
Bei unbestrittenen Forderungen ist Inkasso in der Regel der effizientere Weg ohne eigenes Kostenrisiko im Standardverfahren. Bestreitet der Kunde die Forderung inhaltlich, gehört der Fall in anwaltliche Hände — bei kvit über die kooperierende Kanzlei, nach Ihrer Freigabe.
Bekomme ich den vollen Rechnungsbetrag?
Zahlt der Kunde Hauptforderung und erstattungsfähige Kosten vollständig, wird die Hauptforderung nach dem vereinbarten Auszahlungsmodell an Sie ausgekehrt; die Inkassovergütung wird aus den zusätzlich gezahlten Kosten gedeckt. Bei Teilzahlungen oder Vergleichen hängt das Ergebnis vom Einzelfall ab.
Wie lange dauert ein Inkassoverfahren?
Das hängt vom Fall ab — von der Zahlung auf die erste Aufforderung bis zum gerichtlichen Verfahren über Monate. Konkrete Erfolgs- oder Dauerzusagen wären unseriös; viele Fälle lösen sich früh über das Schuldnerportal.
Was passiert, wenn der Kunde trotz Inkasso nicht zahlt?
Dann erhalten Sie eine Empfehlung für den nächsten Schritt — meist das gerichtliche Mahnverfahren bis zum vollstreckbaren Titel — samt Kosteninformation und wirtschaftlicher Einschätzung. Eingeleitet wird er nur mit Ihrer Freigabe.
Wie lange kann ich eine offene Rechnung noch übergeben?
Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre zum Jahresende; titulierte Forderungen verjähren erst nach 30 Jahren. Warten Sie nicht bis kurz vor Fristende — je älter die Forderung, desto schwerer die Realisierung.

Ihre Leistung ist erbracht. Holen Sie sich, was Ihnen zusteht.

Bei kvit: digital beauftragt in Minuten, erfolgsbasiert und ohne Grundgebühr im Standardverfahren — mit einer Ansprache, die zu Ihren Kunden passt.

Quellen: Creditreform Wirtschaftsforschung, „Zahlungsindikator Deutschland — Winter 2025/26“ · §§ 286, 288 BGB (Verzug, Verzugszinsen und Verzugsschaden) · §§ 195, 199 BGB (Verjährung) · § 13a RDG (Darlegungs- und Informationspflichten) · RVG (Vergütung/Gebührentabelle) · Rechtsdienstleistungsregister.