Ihre Rechnung ist fällig, Ihr Kunde reagiert nicht? Übergeben Sie die Forderung an kvit — online in wenigen Minuten, ohne Grundgebühr im außergerichtlichen Standardverfahren. Die gesetzlichen Inkassokosten werden beim säumigen Kunden zusätzlich zur Hauptforderung geltend gemacht.
Keine Grundgebühr im Standardverfahren
Digital in Minuten beauftragt
Faire Ansprache Ihrer Kunden
Gerichtliches Verfahren nur mit Freigabe
Das Wichtigste in Kürze
Warum jetzt handeln
Die nüchternen Zahlen zuerst: Nach dem Creditreform-Zahlungsindikator Deutschland (Winter 2025/26) lag die durchschnittliche Forderungslaufzeit im deutschen B2B-Geschäft zuletzt bei 39,63 Tagen — Zahlungsziel plus Verzug. Fast 40 Tage, in denen Sie erbrachte Leistungen vorfinanzieren. Gleichzeitig erreichten die Unternehmensinsolvenzen 2025 den höchsten Stand seit über zehn Jahren.
Daraus folgen zwei Konsequenzen. Erstens: Jeder Tag Verzug erhöht das Ausfallrisiko — die Zahlungsfähigkeit eines säumigen Kunden verbessert sich mit der Zeit selten. Zweitens: Ihr Team bindet Kapazität in Mahnläufen und Wiedervorlagen — Arbeit, die nichts zu Ihrem Kerngeschäft beiträgt.
Die betriebswirtschaftliche Rechnung ist unbequem, aber einfach: Bei einer Umsatzrendite von 5 % müssen Sie 20.000 € Neuumsatz erwirtschaften, um einen einzigen Forderungsausfall von 1.000 € auszugleichen. Konsequentes Forderungsmanagement ist deshalb kein administratives Thema, sondern Ergebnisschutz.
Offene Forderung? Übergeben Sie sie in wenigen Minuten — ohne Grundgebühr im Standardverfahren.
Forderung digital übergebenHäufige Irrtümer
Irrtum 1
Rechtlich falsch — die dreistufige Mahntreppe ist Konvention, keine Pflicht. Verzug entsteht durch eine Mahnung nach Fälligkeit, durch ein wirksam vereinbartes kalendermäßiges Zahlungsziel (im Vertrag oder in einbezogenen AGB — ein einseitig auf die Rechnung gedrucktes Datum genügt dafür nicht) oder gegenüber Verbrauchern 30 Tage nach Rechnungszugang, sofern die Rechnung ausdrücklich darauf hinweist. Fehlt der Verzug, übernimmt kvit die verzugsbegründende Mahnung als ersten Schritt.
Irrtum 2
Das hängt davon ab, wie das Inkasso geführt wird. Modernes Forderungsmanagement unterscheidet nach Kundenbeziehung: Ein Stammkunde mit erstmaligem Zahlungsproblem wird anders angesprochen als eine beendete Geschäftsbeziehung. Achten Sie bei der Anbieterwahl darauf, ob Sie die Tonalität steuern können — bei kvit wählen Sie sie selbst.
Irrtum 3
Ohne Grundgebühr gibt es keine formale Untergrenze — gerade viele kleine Forderungen (Mitgliedsbeiträge, Abo-Raten, Kleinaufträge) summieren sich und sind manuell am teuersten einzutreiben. Für unbestrittene Kleinforderungen bis 50 € gilt eine besondere Geschäftsgebühr von 31,50 €. Ob die Beitreibung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt zusätzlich von Verzug, Dokumentation und Erreichbarkeit ab.
Ein praktikabler Richtwert: Reagiert der Kunde auf Ihre Zahlungserinnerung nicht innerhalb der gesetzten Frist, übergeben Sie. Was danach an internem Mahnaufwand folgt, kostet Zeit und Liquidität — was Sie an Erfolgswahrscheinlichkeit gewinnen, ist gering.
Voraussetzungen
Fälligkeit
Das Zahlungsziel ist abgelaufen; bei Rechnungen ohne Zahlungsziel ist die Forderung sofort fällig. Für den Verzug gelten die oben genannten Regeln.
Unbestrittenheit
Der Kunde bestreitet die Forderung nicht — er zahlt schlicht nicht. Widerspricht er inhaltlich, kennzeichnen Sie den Einwand bei der Übergabe; kvit stellt den Fall zur gesonderten Prüfung zurück und übergibt ihn auf Wunsch an eine kooperierende Kanzlei.
Dokumentation
Rechnung, Vertrag, Auftragsbestätigung oder Bestellnachweis. Bei digitalen Geschäftsmodellen genügen regelmäßig die Systemdaten (Buchung, Mitgliedschaft, Bestellhistorie).
Nicht inkassofähig sind verjährte Forderungen — die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre zum Jahresende. Titulierte Forderungen verjähren dagegen erst nach 30 Jahren. Auch deshalb lohnt frühes Handeln: Wer rechtzeitig übergibt, kann die Verjährung durch einen Mahnbescheid hemmen lassen.
Ablauf
Schritt 01
Rechnung und Kundendaten hochladen — online, ohne Termin. Bei laufendem Fallaufkommen: Datei-Übergabe oder Anbindung an Ihr System.
Schritt 02
kvit prüft Fälligkeit, Verzugslage und Vollständigkeit der Daten; fehlt der Verzug, beginnt der Prozess mit der verzugsbegründenden Mahnung.
Schritt 03
Strukturierte, automatisierte Ansprache über mehrere Kanäle — mit Zahlung und Ratenvereinbarung im Schuldnerportal.
Schritt 04
Zahlungseingänge werden fallgenau zugeordnet und nach dem vereinbarten Auszahlungsprozess an Sie ausgekehrt. Den Stand jedes Falls sehen Sie im Dashboard.
Tonalität
| Stufe | Typischer Einsatz | Beispielton |
|---|---|---|
| Kulant | Stammkunden, laufende Verträge | „Möglicherweise ist die Rechnung untergegangen — hier finden Sie alle Details und Zahlungsoptionen.“ |
| Verbindlich | Standardfälle | „Die Rechnung vom [Datum] ist seit [Datum] fällig. Bitte gleichen Sie den Betrag aus.“ |
| Konsequent | beendete Geschäftsbeziehungen | „Wir fordern Sie letztmalig auf, den offenen Betrag bis zum [Datum] zu begleichen.“ |
Was sich ändert, ist die Ansprache — nicht die Konsequenz des Prozesses dahinter: Jede Stufe durchläuft dieselbe strukturierte Abfolge bis hin zum gerichtlichen Mahnverfahren, wenn es nötig wird.
Schuldnerportal
Ihr Kunde erhält mit jeder Nachricht Zugang zum Schuldnerportal: transparente Aufstellung der Forderung mit allen Positionen, Sofortzahlung oder Ratenvereinbarung innerhalb definierter Rahmenbedingungen — dokumentiert, unmittelbar bestätigt, mit klarer Folgebehandlung bei erneutem Ausfall.
Der häufigste Fall — ein Kunde, der zahlen will, aber nicht sofort alles kann — löst sich digital, ohne dass Sie verhandeln müssen.
Im Portal enthalten
Kosten
Für Sie als Gläubiger im außergerichtlichen Standardverfahren: keine Grundgebühr, keine Mitgliedschaft, keine Kosten pro Fall. kvit arbeitet erfolgsbasiert — befindet sich Ihr Kunde in Verzug, werden die erforderlichen, gesetzlich erstattungsfähigen Inkassokosten nach dem RVG zusätzlich zur Hauptforderung geltend gemacht. Ob sie vollständig realisiert werden, hängt von der Berechtigung der Forderung und der Zahlungsfähigkeit des Kunden ab. Gerichtskosten fallen nur an, wenn Sie sich für ein gerichtliches Verfahren entscheiden — bei Erfolg werden auch sie beim Schuldner geltend gemacht.
Rechenbeispiel: Bei einer offenen Forderung von 1.000 € beträgt die erstattungsfähige 0,9-Geschäftsgebühr 83,70 €, dazu die Auslagenpauschale von 16,74 € — zusammen 100,44 € netto, die Ihr Kunde zusätzlich zur Hauptforderung schuldet. Sind Sie nicht vorsteuerabzugsberechtigt — etwa als privater Vermieter —, kann zusätzlich die Umsatzsteuer geltend gemacht werden. Dazu kommen Verzugszinsen: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Verbrauchern, 9 Prozentpunkte bei Entgeltforderungen gegen Nicht-Verbraucher — Letztere zuzüglich einer 40-€-Pauschale, die auf die Rechtsverfolgungskosten angerechnet wird.
Vergleich
| Kriterium | Inkassounternehmen | Rechtsanwalt | Eigenes Mahnverfahren |
|---|---|---|---|
| Kosten für Sie im Standardverfahren | keine Grundgebühr; Kosten werden beim Schuldner geltend gemacht | Anwaltsgebühren nach RVG; bei Erfolg vom Schuldner erstattet, bei Misserfolg tragen Sie sie | Gerichtskosten nach GKG (Vorschuss), bei Erfolg vom Schuldner erstattet |
| Geschwindigkeit | Übergabe sofort, strukturierter Prozess unmittelbar danach | abhängig von Kanzleikapazität | Antragstellung sofort möglich, Bearbeitungsdauer je nach Mahngericht |
| Kundenbeziehung | steuerbar — Tonalität nach Ihrer Wahl | maximal formell, hohe Signalwirkung, wenig Spielraum | neutral-behördlich; kommt vom Gericht, nicht von Ihnen |
| Geeignet für | unbestrittene Forderungen jeder Größe, laufende Volumina | bestrittene Forderungen, komplexe Sachverhalte, hohe Einzelbeträge | Einzelfälle mit sicherer Adresslage |
| Ihr Aufwand | minimal — Daten übergeben, Rest läuft extern | Mandatierung, Abstimmung, Unterlagen | vollständig bei Ihnen: Antrag, Fristen, Folgeanträge |
Die drei Wege schließen sich nicht aus, sie bilden eine Kette: Erst das außergerichtliche Verfahren, dann — nur mit Ihrer Freigabe — das gerichtliche Mahnverfahren bis hin zu Vollstreckungsbescheid und Zwangsvollstreckung. Bestrittene Fälle übernimmt die kooperierende Kanzlei.
Branchen
Forderungen sind nicht gleich Forderungen — eine geplatzte Studio-Lastschrift folgt anderen Regeln als eine Handwerker-Schlussrechnung oder eine Leasingrate. Deshalb gibt es kvit mit branchenspezifischen Prozessen.
Seriosität
Registrierung
Der Anbieter muss als Rechtsdienstleister für Inkassodienstleistungen registriert sein — prüfbar im Rechtsdienstleistungsregister (rechtsdienstleistungsregister.de). Prüfen Sie das bei jedem Anbieter, auch bei uns.
Kostenmodell
Transparente Angaben dazu, was im Standardverfahren anfällt und welche Zusatzleistungen gesondert kosten.
Transparenz gegenüber dem Schuldner
Seriöse Anbieter weisen Forderung, Zinsen und Kosten vollständig aus (§ 13a RDG).
Umgang mit bestrittenen Forderungen
Ein seriöser Anbieter erklärt, dass streitige Fälle geprüft statt automatisiert eskaliert werden.
Kommunikationssteuerung und Berichtswesen
Können Sie Tonalität und Eskalationsverhalten festlegen? Sehen Sie jederzeit den Status jedes Falls?
Häufige Fragen
Bei kvit: digital beauftragt in Minuten, erfolgsbasiert und ohne Grundgebühr im Standardverfahren — mit einer Ansprache, die zu Ihren Kunden passt.
Quellen: Creditreform Wirtschaftsforschung, „Zahlungsindikator Deutschland — Winter 2025/26“ · §§ 286, 288 BGB (Verzug, Verzugszinsen und Verzugsschaden) · §§ 195, 199 BGB (Verjährung) · § 13a RDG (Darlegungs- und Informationspflichten) · RVG (Vergütung/Gebührentabelle) · Rechtsdienstleistungsregister.